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TIERARZT-NOTDIENST
in der Nacht, am Sonntag, an Feiertagen:

Unser Tierarzt im Bereitschaftsdienst ist täglich 24 Stunden erreichbar. Eine kurze telefonische Ankündigung erspart bei einem Tier-Notfall kostbare Vorbereitungszeit.

TELEFON: 0711 / 679 670
Blutspender retten Leben!

Bei vielen zum Teil lebensbedrohlichen Erkrankungen unserer Patienten benötigen wir dringend Blutkonserven. Das Blut Ihres Hundes oder Ihrer Katze kann anderen Vierbeinern das Leben retten. Bitte helfen Sie uns!

1. Ich möchte immer zum selben Tierarzt in die Sprechstunde kommen. Geht das?

Ja natürlich. Nennen Sie uns Ihren Wunschtierarzt, wenn Sie sich telefonisch bei uns anmelden. Berücksichtigen Sie aber, dass unser Team im Schichtdienst arbeitet, darum kann nicht jeder Arzt zu jedem von Ihnen gewünschten Termin im Dienst sein.

Unser Ärzteteam ist groß und es sichert Ihnen die bestmögliche Behandlung: Wird bei Ihrem Tier eine sehr spezielle Erkrankung festgestellt, wird es bei uns von einem entsprechend spezialisierten Fachtierarzt aus unserem Team behandelt. Auch das kann einen Arztwechsel innerhalb unserer Klinik begründen.

Dazu kommt: In einer modernen Klinik wie unserer gibt es immer Ärzte, die nur für befristete Zeit zur Aus- und Weiterbildung bei uns sind. Eine gewisse Fluktuation ist dabei ganz normal.  

2. Wird mein Tier immer gut versorgt - auch wenn der behandelnde Arzt einmal wechselt?

Ganz klar: Ja! In unserer Klinik wird Ihr Tier in jedem Fall qualifiziert behandelt! In unserer digitalen Patientenkartei kann jeder unserer Ärzte sofort alle notwendigen Informationen zu Diagnose, Therapie und Krankheitsverlauf abrufen.

Dazu kommt: Es ist Ihr Vorteil, wenn Ihr Tier nicht nur von einem Arzt, sondern von einem kompetenten Ärzteteam betreut wird. Bei komplizierten oder komplexen Erkrankungen zum Beispiel, arbeiten wir immer im Team.    
Sie wissen ja: „Vier Augen sehen mehr als zwei!“

3. Warum kann ich nicht bei allen Untersuchungen bei meinem Tier sein?

Blutabnahmen, Ultraschall, Röntgen...  Wir haben für jeden Bereich spezielle Räume. Aus Gründen der Sicherheit und der Hygiene sind sie nicht öffentlich. Unsere Teams aus Tierarzt und erfahrenen Helfern gehen mit Ihrem Tier schnell, ruhig und routiniert von Station zu Station. Ihr Tier wird gut betreut und kommt entspannt wieder zu Ihnen zurück. 

4. Ist mein Tier nicht viel ängstlicher, wenn ich nicht in seiner Nähe bin?

Nein. Im Gegenteil: Die Nervosität und die Ängste des Tierbesitzers übertragen sich auch auf das Tier. Ihr Tier ist entspannter - und unser Team arbeitet ruhiger und konzentrierter, wenn Sie im Wartebereich warten. Wir tun alles, um die Untersuchungen für unsere Patienten so schnell und so angenehm wie nur möglich zu gestalten!

5. Stimmt es, dass in einer Tierklinik immer besonders viele Untersuchungen durchgeführt werden?

Nein. Unser Aufwand in der Diagnostik ist immer nur so groß wie es die Professionalität und unsere Seriosität erfordern. Ergibt sich nach dem Aufnahmegespräch und der Erstuntersuchung ein zweifelsfreies Krankheitsbild, dann werden wir keine weiteren Untersuchungen vorschlagen.

Es gibt aber Fälle, die umfassendere Untersuchungen erfordern. Beispiel: Ihr Tier trinkt sehr viel und setzt sehr viel Urin ab. Als Ursache für diese Symptome aber kommen allein 26 verschiedene Erkrankungen in Betracht. Es wäre unverantwortlich und oft mit einer langen Leidenszeit für Ihr Tier verbunden, wenn wir es ohne gründliche Diagnostik auf nur ein oder zwei mögliche Krankheiten behandeln würden. Und leider können wir Ihr Tier nicht befragen, wir müssen Daten sammeln und auswerten. 

Bei unklaren Symptomen bringt nur eine breite Datenbasis Klarheit und nur dann können wir gezielt und erfolgreich handeln - in Ihrem Interesse und vor allem im Interesse Ihres Tieres. Sind aber umfassendere Untersuchungen erforderlich, werden sie mit Ihnen besprochen und abgestimmt. Wir informieren und beraten. Sie entscheiden.

6. Was kann ich tun, um die Diagnose zu erleichtern und meinem Tier Untersuchungen zu ersparen?

Bringen Sie zur Erstaufnahme möglichst viele Informationen mit, zum Beispiel das Impfbuch, Befunde von anderen Ärzten usw. Hilfreich ist auch, wenn Sie sich zu Hause in aller Ruhe möglichst genaue Notizen machen: Seit wann zeigt Ihr Tier welche Symptome? Wann und wie wurde es bereits behandelt? Was hat sich verschlechtert, was hat sich verbessert? Alle Details sind wichtig. 

7. Ist die Behandlung in der Tierklinik nicht grundsätzlich teurer als „normal“?

Sie können es selbst überprüfen: Bei allen Routineleistungen wie Vorsorgeuntersuchungen, Gesundheitschecks, Impfungen usw. liegen unsere Honorare im Durchschnitt oder sogar darunter. Bitte nutzen Sie diese Leistungen zur Gesunderhaltung Ihres Tieres, das spart in jedem Fall Geld.   

Die Kostenfrage spielt dann eine Rolle, wenn ernsthafte Erkrankungen oder sogar über lange Zeit verschleppte Erkrankungen therapiert werden müssen, aber auch bei aufwändigen Eingriffen. Bei Operationen zum Beispiel setzen wir mindestens drei Personen ein: den Operateur, einen Assistenten und einen Anästhesisten, der die Narkose, die Atmung und den Kreislauf des Tieres während der gesamten OP exakt überwacht.

Oder Ultraschalluntersuchungen: Muss ein großer und schwerer Hund untersucht werden, benötigen wir dazu meist drei Personen, die den Patienten während der Untersuchung korrekt lagern und beruhigen. Nur dann liefert die Ultraschalluntersuchung auch zuverlässige Ergebnisse.

Ein hoher Personaleinsatz, hochmoderne Medizintechnik und ständige Einsatzbereitschaft rund um die Uhr: Dieses Mehr an Leistungen, dieses Mehr an Sicherheit und Heilungschancen kostet manchmal auch etwas mehr - aber wollen Sie darauf  verzichten? Wir tun es nicht.

8. Wie rechnen Sie ab? Wie kann ich bezahlen?

Für Routineleistungen wie Impfungen usw. gibt es feste Sätze. Ansonsten kalkulieren wir nach Aufwand  und nach Leistung auf der Basis der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT).

Nach der Sprechstunde oder wenn Sie Ihr Tier bei uns abholen, können Sie bar bezahlen oder mit EC-Karte.
Überweisungen sind leider nicht möglich.  


Wenn Operationen oder eine aufwändige Therapie über einen längeren Zeitraum geplant sind, haben Sie im Vorfeld die Möglichkeit der Finanzierung über „medipay“. Alle Informationen dazu: auf unserer Seite Zahlungsmöglichkeiten

9. Kann ich einen Kostenvoranschlag erhalten?

Exakte Kostenvoranschläge sind nicht möglich: Wir wissen oft nicht, wie viele Untersuchungen letztendlich notwendig sein werden - und auch der Aufwand für eine Therapie oder bei einer Operation ist nie exakt vorhersehbar.

Fragen Sie aber bitte nach dem Kostenrahmen! Gerne nehmen wir uns die Zeit, erklären und besprechen mit Ihnen was zu tun ist und mit welchen Kosten in etwa zu rechnen ist.

Hinterfragen Sie, nenne Sie uns Ihre Wünsche, Ihre Vorstellungen. Damit helfen Sie uns und wir sind dankbar, wenn Sie offen mit uns sprechen!

Was nicht geht: Telefonische Anfragen zu eventuellen Kosten. Die können wir nicht einschätzen, wenn wir Ihr Tier noch nicht einmal gesehen haben.

10. Wann wird mein Tier stationär aufgenommen - und wie geht es ihm dort?

Nach Operationen zur Überwachung und Stabilisation, wenn eine intensivmedizinische Behandlung notwendig ist, oder wenn Ihr Tier mehrere Untersuchungen durchlaufen muss: dann nehmen wir es auf Station, und dort wird es erstklassig versorgt - auch in der Nacht! 

Diese intensive „rund um die Uhr“-Versorgung ist ungewöhnlich, aber sie ist wichtig, denn es geht es um die Gesundheit und das Wohlbefinden Ihres Tieres. Wir geben unser Bestes:

Ständig sind Ärzte und tiermedizinische Fachangestellte in der Nähe Ihres Tieres. Sie kontrollieren, verabreichen Medikamente, sie können bei Problemen jederzeit eingreifen. Dabei haben es unsere Patienten besser als viele menschliche Leidensgenossen: wir haben Zeit für ihre Pflege und Betreuung, und wir nehmen uns die Zeit dafür. Ihr Tier ist bei uns in guten Händen. Das beschleunigt den Heilungsprozess.
 
Übrigens: Wir freuen uns, wenn Sie Ihr Tier bei uns auf der Station besuchen. Gerne auch täglich ? nach Vereinbarung!

11. Die Diagnose ist gestellt. Die Therapie ist klar. Warum muss ich mit meinem Tier dann noch regelmäßig zur Kontrolle in die Klinik?

Vor allem chronisch erkrankte Tieren benötigen ständig Medikamente. Die Wirkung und eventuelle Nebenwirkungen müssen wir regelmäßig kontrollieren. Manchmal muss die Dosierung verändert werden, manchmal muss das Medikament gewechselt werden.

Heißt das „der Doktor doktert herum“ - Nein. Ihrem Doktor bzw. Ihrem Tierarzt bleibt keine andere Wahl: im Gegensatz zur Humanmedizin gibt es in der Tiermedizin bei vielen Erkrankungen und ihrer Therapie keine festgelegten, erprobten und verbindlichen Leitlinien für eine erfolgreiche Behandlung.

Wenn der Arzt Ihrem Tier helfen soll, dann muss er selbst viele praktische Erfahrungen gesammelt haben, er muss Ihr Tier und seine Krankheitsgeschichte sehr gut kennen und die Medikation immer wieder überprüfen und individuell abstimmen.

Wenn Sie Ihrem Tier helfen wollen, dann bleiben Sie bitte bei dem Arzt, der die Diagnose gestellt hat und die Therapie entsprechend überwachen kann. Lassen Sie Ihr Tier regelmäßig kontrollieren.

12. Für mein Tier brauche ich nur ein Medikament. Kann ich das bei Ihnen schnell abholen?

Rezeptfreie Medikamente wie Wurmkuren usw. erhalten Sie selbstverständlich.

Aber: Wenn wir Sie und Ihr Tier nicht kennen, dürfen wir kein rezeptpflichtiges Medikament ohne vorherige Untersuchung des Tieres abgeben. Niemals, unter keinen Umständen. Das schreibt das Gesetz vor. Eine Ausnahme ist nur dann möglich, wenn Sie zum Beispiel ein von einem anderen Tierarzt ausgestelltes, gültiges Rezept vorlegen.  

13. Erstatten Sie ungebrauchte Medikamente, wenn ich sie zurückgebe?

Die Rücknahme von Medikamenten ist Apothekern streng verboten - und auch uns, denn die Risiken sind sehr hoch. Wir wissen nicht, wie das Medikament gelagert wurde, wir wissen nicht ob es noch wirkt.

Zurückgegebene Medikamente sind Sondermüll. Oder wollten Sie für Ihr Tier ein Medikament erhalten, von dem niemand weiß, ob es noch in Ordnung ist?

14. Soll ich mein Tier impfen lassen - und wenn ja, wie oft?

Grundsätzlich: Impfungen sind wichtig. Sie schützen Ihr Tier vor hochansteckenden Krankheiten! Aber routinemäßigen „Rundum-Impfungen“ werden nicht mehr empfohlen - und neue wirkungsvollere und gleichzeitig schonendere Impfstoffe wurden entwickelt.  

Bei unseren Impfungen orientieren wir uns an den aktuellen Empfehlungen der „Ständigen Impfkommission Veterinärmedizin“ (STIKO)  Wir informieren Sie gerne.

Was Katzenbesitzer wissen sollten: Die Gerüchte, dass Impfungen bei Katzen Entzündungen hervorrufen und unter Umständen sogar Krebs erregen können, sind nicht ganz aus der Luft gegriffen. Nach neuesten Erkenntnissen genügt es, weniger zu impfen. Außerdem sollte man nicht alle Impfungen an derselben Körperstelle vornehmen und neu entwickelte Impfstoffe einsetzen: sie enthalten keine Adjuvantien (verstärkende Wirkstoffe, die Entzündungen hervorrufen können). Diese neuen Impfstoffe verwenden wir. 

Was Hundebesitzer wissen sollten: In der tierärztlichen Praxis beobachten wir zunehmend mehr Leptospirose-Fälle mit zum Teil schweren Schädigungen von Niere oder Leber. Auch dagegen gibt es inzwischen neue wirkungsvollere Impfstoffe, die aber auch in anderen Intervallen eingesetzt werden müssen als die gängigen Leptospirose-Impfstoffe.

15. Die Frage, die viel zu selten gestellt wird:

„Ich hatte das Gefühl, dass mein Tier das verordnete Medikament nicht verträgt - also habe ich das Medikament nicht mehr gegeben.“

„Nach einer Woche hatten sich die Symptome noch nicht gebessert, darum habe ich die Medikamentendosis erhöht.“

Wir verordnen Medikamente nach bestem Wissen und abgestimmt auf Ihr Tier. Bitte halten Sie sich immer an unseren Therapieplan. Ändern Sie nichts ohne Rücksprache. Bitte fragen Sie! Nur dann können wir  Ihrem Tier auch helfen.

16. Sie haben noch Fragen? Dann...

Sie haben Fragen, eine Kritik, eine Beschwerde. Halten Sie mit Ihrer Meinung nicht „hinter dem Berg“.
Wir haben ein Herz für Tiere - und Verständnis für Ihre Probleme, Ihre Wünsche.   

Sprechen Sie offen mit Ihrem behandelnden Tierarzt oder direkt mit dem leitenden Tierarzt Dr. Sven Reder. „Der Chef ist immer für Sie da!“

Dachswald-Klinik
Industriestraße 3
(Zufahrt über Schockenriedstraße)
70565 Stuttgart-Vaihingen
Unsere Sprechzeiten
Montag - Freitag 10:00 - 19:00 Uhr
Samstag 10:00 - 13:00 Uhr
Bitte rufen Sie an, wenn Sie einen Termin mit Ihrem Wunschtierarzt vereinbaren wollen.
Unser Tierarzt-Notdienst ist täglich 24 Stunden einsatzbereit!